Naturaufnahmen #3: Festlandsockel

Im letzten Sommerurlaub an der niederländischen Nordseeküste habe ich tatsächlich zum ersten Mal Seehunde in freier Wildbahn bzw. auf freier Sandbank gesehen. Es sind so schöne und niedliche Tiere, die in dem Schelfmeer am Rande unseres Kontinents zuhause sind. Wir Menschen sind nur die Besucher. Aus diesem Grund sollten wir uns dort und überhaupt in der Natur immer wie anständige Gäste benehmen und vor allem unseren Abfall wieder mitnehmen und ordnungsgemäß entsorgen. So dass weder Flora noch Fauna geschädigt werden. Es schwimmt schon genug Mikroplastik durch die Nordsee und andere Meere. Denn wenn großer Plastikmüll – von der Plastiktüte bis zum Fischernetz – über Flüsse oder direkt ins Meer gelangt, werden die großen Teile durch Wind, Wetter und Gezeiten zu sogenanntem sekundärem Mikroplastik zermahlen und zerkleinert. Rund sechs bis zehn Prozent der weltweiten Kunststoffproduktion landen laut Studie in den Weltmeeren. Aber das Plastik schwimmt nicht einfach so durch die Gewässer. Tiere verfangen sich darin oder schlucken soviel davon, dass sie daran wirklich sterben können. Auf der Fähre vor dem Hafen von Hoek van Holland mussten deswegen auch wieder an Ocean Cleanup denken. Diese innovative Aktion, die von einem niederländischen Jugendlichen entwickelt wurde, ist mittlerweile zu einer veritablen Non-Profit-Organisation angewachsen.

Jetzt wünsche ich euch einfach viel Spaß mit dem Video!

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B-Mak

Fotograf, Sprecher, Schauspielschüler

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